Das Tinnituszentrum der Universität versucht, Ursachen des Tinnitus besser zu verstehen. Dazu ist der Vergleich mit gesunden Personen wichtig. Derzeit sucht das Zentrum gesunde Erwachsene im Alter von 30 bis 65 Jahren als Kontrollpersonen für Studien, in denen Funktionen des Gehirns untersucht werden, etwa durch Kernspinuntersuchungen oder Hirnstrommessungen. Gesucht werden Menschen mit einer Hörminderung oder Schwerhörigkeit, die keinen Tinnitus haben. Im Rahmen der Untersuchung wird ein Hörtest durchgeführt und es gibt eine Aufwandsentschädigung. Personen, die in psychologischer Betreuung waren oder sind, können nicht teilnehmen.

Wer Interesse hat, gibt Name und Telefonnummer an:
per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
auf Anrufbeantworter: unter (09 41) 941 1254.

Das Tinnituszentrum Regensburg bietet in regelmäßigen Abständen eine Gruppentherapie für Patienten mit chronischem Tinnitus an, die von Diplom-Psychologen geleitet wird. Die Gruppe soll die Teilnehmer bei der Bewältigung des Tinnitus unterstützen und ihnen dabei helfen, das Leben trotz des Tinnitus wieder genießen zu können. Durch das Gruppensetting besteht außerdem die Möglichkeit, andere Personen mit Tinnitus und deren Umgang mit Tinnitus kennenzulernen. Inhalte der Therapie sind unter anderem fachliche Informationsvermittlung, Tinnitusanalyse, Entspannungsübungen, Stressbewältigung und Lebensqualität. Die Gruppe richtet sich v.a. an Patienten mit langjährigem Tinnitus, denen es schwerfällt, sich mit ihrem Ohrgeräusch zu arrangieren.

Patienten mit einer Tinnitusdauer unter einem Jahr oder akuten Beschwerden möchten sich bitte bei der Tinnitussprechstunde anmelden.

Vor Beginn der Gruppe findet ein Vorgespräch mit dem Gruppenleiter statt.
Umfang: 10 wöchentliche Termine à 90 Minuten; max. 6 Teilnehmer

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2054 oder
Astrid Lehner, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2064

Download Info-Faltblatt (PDF, 54 KB)

tmseeg sStudenten haben am Tinnituszentrum Regensburg die Möglichkeit, ihre medizinische Dissertation zu erwerben oder ihre psychologische Diplom- bzw. Masterarbeit zu machen. Die aktuellen Themen befassen sich mit den neuronalen Mechanismen des akuten und chronischen Tinnitus. Dazu wird mit Hilfe von modernen neurowissenschaftlichen Methoden wie der TMS (transkranielle Magnetstimulation, nicht-invasive Hirnstimulation) oder der EEG (Elektroenzephalographie, Hirnstrommessung) untersucht, welche Netzwerke im Gehirn eine Rolle bei der Entstehung und der Aufrechterhaltung des Tinnitus spielen.

Bei Interesse und zur genaueren Information wenden Sie sich bitte an:
Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2054

Interessierte Studenten sind herzlich zur Teilnahme am

Kolloquium "Tinnituskonferenz: Diagnostik und Therapie des chronischen Tinnitus"

eingeladen (siehe Vorlesungsverzeichnis Humanmedizin 56763, jeden Dienstag ab 17 Uhr, TMS-Labor Bezirksklinikum). In dem interdisziplinären Team der HNO und Psychiatrie werden aktuelle Fälle der wöchentlichen Tinnitussprechstunde besprochen.

Bei Interesse kommen Sie einfach dazu. Oder zur genaueren Informationen wenden Sie sich bitte an: Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2054

Textbook of Tinnitus 112x150Unter maßgeblicher Beteiligung von Mitarbeitern des Tinnituszentrums Regensburg entstand das "Textbook of Tinnitus". Auf über 800 Seiten sind in fast 100 Kapiteln alle klinisch relevanten Aspekte der Diagnose und Behandlung von Tinnitus dargestellt.

zum Springer Verlag

Radiosendung "Kontext" vom Mittwoch, 15.8.2012, auf DRS2 - Kultur und Wissen

Obwohl wir vergleichsweise wenig über den Tinnitus wissen, ist das Leiden so alt wie die Menschheit. Wie in den verschiedenen Epochen über den Tinnitus gesprochen wurde, sagt viel über das jeweilige Menschenbild aus. PD Dr. Tobias Kleinjung (Kantonsspital Zürich) und Prof. Uwe Steiner (Fernuniversität Hagen) sprechen in einer Sendung des Schweizer Radio DRS2 über die Kulturgeschichte des Tinnitus.

Die New York Times berichtet in ihrem Artikel unter anderem über die Ergebnisse der multidisziplinären Tinnitus-Studie von Rilana Cima und ihrem Team an der Universität Maastricht und zitiert den Leiter des Tinnituszentrums Regensburg, Dr. Berthold Langguth, als internationale Kapazität auf dem Gebiet des Tinnitus.

Im International Herald Tribune, der globalen Ausgabe der New York Times, ist der Artikel unter dem Titel "No cure for ringing in ear, but there is room for hope" erschienen.

The New York Times - Well Blogs Personal Health: Living with a sound you can't turn offLiving with a sound you can't turn off